Compliance · EU AI Act 2026
EU AI Act Checkliste für österreichische Unternehmen
Der EU AI Act betrifft jedes österreichische Unternehmen, das KI-Tools einsetzt — von ChatGPT bis zur Eigenentwicklung. Verbotene Praktiken sind seit Februar 2025 untersagt; Hochrisiko-KI-Pflichten gelten ab August 2026. Nutzen Sie diese Checkliste, um Ihren Stand zu prüfen.
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0%1. Grundlegendes Bewusstsein
Pflicht2. Verbotene Praktiken
Seit Feb 20253. Transparenzpflichten
Alle KI-Systeme4. Hochrisiko-KI (falls zutreffend)
Ab Aug 20265. Datenschutz & DSGVO-Konformität
ImmerUnsicher, wie Sie einen Compliance-Punkt umsetzen?
In einem kostenlosen 15-Minuten-Gespräch klären wir, welche Punkte auf Ihr Unternehmen zutreffen und was die nächsten Schritte sind.
Kostenlose AI-Act-Erstberatung (15 Min)FAQ
Häufige Fragen zum EU AI Act in Österreich.
Gilt der EU AI Act für mein österreichisches Unternehmen?
Ja — der EU AI Act gilt für alle Unternehmen, die KI-Systeme in der EU anbieten oder einsetzen, unabhängig von der Unternehmensgröße. Auch wenn Sie nur Tools wie ChatGPT, Microsoft Copilot oder Google Gemini verwenden, sind Sie als „Nutzer" eines KI-Systems im Sinne des Gesetzes eingestuft und haben Transparenz- und Dokumentationspflichten.
Welche Deadlines muss ich als KMU kennen?
Die wichtigsten Fristen: Februar 2025 — verbotene KI-Praktiken sind untersagt (Social Scoring, Manipulation, biometrische Massenüberwachung). August 2026 — Hochrisiko-KI-Systeme (Anhang III) müssen alle Anforderungen erfüllen. 2027 — restliche Anforderungen für eingebettete Systeme. Die Transparenzpflichten (KI-Kennzeichnung, Chatbot-Hinweise) gelten bereits jetzt.
Was sind die Strafen bei Nichteinhaltung?
Der EU AI Act sieht Bußgelder von bis zu €35 Millionen oder 7% des weltweiten Jahresumsatzes vor (je nach Verstoß). Für KMU gibt es verhältnismäßige Regelungen — aber die Grundanforderungen (Transparenzpflichten, Verbot verbotener Praktiken) gelten ohne Ausnahme. Frühzeitige Compliance schützt vor Reputationsschäden.
Fällt unser CRM / ERP mit KI-Funktionen unter den AI Act?
Kommt auf die Funktion an. Standard-Software mit rudimentären KI-Empfehlungen (Sortierung, Filterung) fällt meist unter „minimales Risiko" mit kaum Pflichten. KI-Funktionen, die automatisierte Entscheidungen über Personen treffen (z.B. Kreditwürdigkeitsprüfung, Personalauswahl), können als Hochrisiko eingestuft werden. Wir helfen gerne bei der Einordnung.
Wie unterscheidet sich der EU AI Act von der DSGVO?
DSGVO regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten. Der EU AI Act reguliert KI-Systeme nach Risiko — auch wenn keine personenbezogenen Daten verarbeitet werden. Beide Regelwerke überschneiden sich: KI-Systeme, die Personendaten verarbeiten, müssen beide Anforderungen erfüllen. Der AI Act fügt zusätzlich Transparenzpflichten, technische Dokumentation und Konformitätsbewertungen hinzu.
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